Wie nett ist der Islam? Profil 08.2005

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Wie nett ist der Islam?

Die positive Situation in Österreich wird von Christian Rainer in Zweifel

gezogen. Der Beweis liegt für ihn im Ausland, in einer Studie, die in

islamischen Ländern die Sympathie für Bin Laden erhebt. Wenn er dann den

Bogen kühn zu den „gläubigen" Moslems in Österreich spannt, liegt der

Generalverdacht dezidiert bei den „gläubigen Muslimen", ohne dass die

zitierte Studie das je behauptet hätte: Islam an sich unter Verdacht.

Die politische Situation in der islamischen Welt und die Frustration

angesichts der Hegemonialpolitik auf die Religion Islam an sich zu

reduzieren, ist sehr vereinfachend dargestellt. Genauso plakativ und

unzulässig die Belege dafür: Der Koran als „Vaterschaftsnachweis" und

Steinigung für den Seitensprung (im Koran nicht zu finden).

Diskussionskultur ist wichtig. Auf beiden Seiten: Ein Imam der krause

Vergleiche anstellt, muss überdenken, dass Wissen um den Sprachgebrauch der

neuen Heimat Argumente erst begreiflich macht.

In den mehr als 6000 Versen des Koran geht es zu 35% um humane Werte und

Ethik, zu 25 % um Schöpfung, Kosmos und Wissenschaft, zu 2% um

gottesdienstliche Handlungen und nur 5 Verse, also 0,08%, handeln von

Sanktionen bei strafrechtlichen Tatbeständen. Wie wäre es erst einmal das

Wesen der Religion verstehen zu suchen?

Dipl.-Ing. Omar Al-Rawi

Initiative muslimischer österreicherInnen.

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