Einladung zur Veranstaltung „10 Jahre muslimisches Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung 04.02.2016

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 Einladung zur Veranstaltung „10 Jahre muslimisches Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung“

SP- Al-Rawi/Bayr: Muslimische ÖsterreicherInnen engagieren sich für Frauenrechte – weltweit

Wien (OTS/SPW-K) - Seit inzwischen über zehn Jahren arbeiten die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen (IMÖ) und ihr Obmann Tarafa Baghajati intensiv gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Die Aktivitäten beschränken sich nicht nur auf Österreich, sondern setzen einen Schwerpunkt auf alle Länder im Verbreitungsgebiet von "Female Genitale Mutation" (FGM).

Im Zeichen des internationalen UN-Tages gegen FGM lädt die Initiative muslimischer Österreicher-innen (IMÖ) mit Unterstützung von Petra Bayr, Nationlratsabgeordnete der SPÖ, und Omar-al-Rawi, Landtagsabgeordneter und Gemeinderat der SPÖ Wien, herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

*** 10 Jahre muslimisches Engagement gegen FGM ***

Datum: Do., 4. Februar 2016, 18.30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)
 Ort: VHS Wiener Urania, Uraniastraße 1, Mittlerer Saal 1010 Wien Öffentliche Verkehrsmittel: U4, U1 Schwedenplatz, Straßenbahnlinien 1 und 2

Es begrüßen Sie unter anderem:
 Rüdiger Nehberg (TARGET) und Tarafa Baghajati (IMÖ)

In der Moderation von Omar-Al-Rawi werden auch andere Persönlichkeiten zu Wort kommen wie Petra Bayr, Annette Nehberg, die britische Künstlerin Sarah Gillings, Susanne Heine und natürlich wird auch Tarafa Baghajati einen Einblick und Ausblick auf die Aktivitäten geben.

Eintritt frei in Kooperation mit den Wiener Volkshochschulen & der Wiener Holding.

***

"Female Genitale Mutation" (FGM) ist ein Verbrechen, das uns alle etwas angeht: Jährlich droht alleine in den afrikanischen Ländern rund 3 Millionen Mädchen und Frauen eine Genitalverstümmelung. Besonders verbreitet ist diese Praxis in ost-, west- und zentralafrikanischen Ländern. FGM kommt aber auch in asiatischen und arabischen Ländern vor. „Durch Migration leben natürlich auch betroffene Frauen in Österreich“, sagt Nationalratsabgeordnete Petra Bayr (SPÖ), Gründerin der österreichischen Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelungwww.stopFGM.net.

Seriöse Daten, wie viele Fälle von FGM es in Österreich gibt, sind nicht vorhanden: „Die Datenlage ist sowohl in Österreich als auch in anderen Ländern sehr schlecht“, betont Bayr. Meist passieren diese Genitalverstümmelungen, wenn Familien mit ihren Töchtern in der ursprünglichen Heimat, Urlaub machen. Fast immer wird der Eingriff illegal und oft unter katastrophalen Hygienebedingungen vorgenommen. Weltweit müssen laut UNICEF mehr als 125 Millionen Frauen mit den Folgen des Eingriffs leben. „Nicht nur die Praxis an sich ist ein gewalttätiges Verbrechen und eine grobe Menschenrechtsverletzung, sondern auch die daraus resultierenden Folgen für jene Frauen, die mit den Konsequenzen des Eingriffs leben müssen, sind fatal. Die psychologischen und gesundheitlichen Konsequenzen sind enorm und können zum Tod führen. Der Eingriff selbst kann tödliche Infektionen verursachen. Es ist wichtig, hier Aufklärung zu schaffen und dieser Menschenrechtsverletzung Einhalt zu gebieten, unabhängig davon, unter welchen hygienischen Umständen sie passiert“, sagt SP-Gemeinderat Omar-al-Rawi.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
 David Millmann
 Kommunikation
 01/4000-81943

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