Islam- und Integrationsdebatte - Österreich hat ein Modell, das funktioniert 26.01.2007

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Integration/Wien/Landtag Islam- und Integrationsdebatte - SP-Al Rawi:

Österreich hat ein Modell, das funktioniert = Wien (SPW-K) -

 "Es ist kein Zufall, dass, wenn es im Zusammenhang mit Integration und Glaubensfragen woanders brennt, dies in Wien nicht der Fall ist. Das ist das Ergebnis der hierzulande stattfindenden gemeinsamen, konstruktiven, beinharten Arbeit zwischen den Vertretern der Religionsgemeinschaften und den staatlichen Behörden sowie den demokratischen Parteien. Wir haben in Österreich ein Integrationsmodell, das funktioniert", hob Freitag SP-Abgeordneter Omar Al Rawi in seinem Debattenbeitrag im Wiener Landtag im Rahmen der Dringlichen Anfrage der FPÖ mit dem Thema "Radikalislamische Tendenzen im Religionsunterricht" hervor. Al Rawi zerpflückte Punkt für Punkt die in der Dringlichen Anfrage enthaltenen Vorwürfe und Behauptungen und zeigte Falschinformationen auf. Al Rawi: "Die meisten der Behauptungen sind nicht nur grundfalsch, sondern auch in weiten Passagen schlichtweg lächerlich. Die FPÖ ist in ihrer Artikulation ewiggestrig". Er warf seinen Vorredner von den Freiheitlichen vor, keine fundierten Quellen für ihre Vorwürfe zu haben, die Aussagen von fragwürdigen Informanten zu übernehmen und über Dinge zu reden, die sie nicht verstehen würden. "Die FPÖ versucht mit ihrer Politik der Aufhetzung ein Land, eine Stadt und eine Bevölkerungsgruppe ganz einfach madig zu machen, gab der Mandatar seinem Ärger Ausdruck. Er klärte zudem die FPÖ-Fraktion über die Funktion des Integrationsbeauftragten der islamischen Gemeinschaft auf und erläuterte, dass dessen Tätigkeit eine rein politische wäre und es dabei darum gehe, politische Konzepte für ein integratives Zusammenleben zu entwickeln. Zudem stellte er abschließend einmal mehr klar, dass sich die jüngsten drei Konferenzen der Imane in Österreich klar und deutlich positioniert und ein Bekenntnis zur Demokratie, zur Rechtsstaatlichkeit, zum gesellschaftlichen Pluralismus, zur Meinungsfreiheit, zur Gleichberechtigung der Frauen, gegen Zwangsehen und gegen Genitalverstümmelungen abgelegt hätten. (Schluss)

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