Terrorverdächtige Gäste: Glaubensgemeinschaft weist Vorwürfe zurück

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Terrorverdächtige Gäste: Glaubensgemeinschaft weist Vorwürfe zurück
 
 
 Terrorverdächtige Gäste: Glaubensgemeinschaft weist Vorwürfe zurück
Utl.: Al Rawi: Leute, die außerhalb des Spektrums der
      Glaubensgemeinschaft stehen, selbstverständlich nicht
      eingeladen =
 
   Wien (APA) - Entschieden zurückgewiesen hat die Islamische
Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) die Vorwürfe im Zusammenhang mit den
Empfängen von Bundespräsident und Bundeskanzler anlässlich des
muslimischen Fastenmonats Ramadan. Die "Wiener Zeitung" hatte von bis
zu 28 Terrorverdächtigen auf der von der IGGiÖ erstellten Gästeliste
berichtet. IGGiÖ-Integrationsbeauftragter Omar Al Rawi (SPÖ) betonte
im Gespräch mit der APA am Dienstag, dass Leute, die "außerhalb des
Spektrums der Glaubensgemeinschaft stehen, selbstverständlich nicht
eingeladen" worden seien.
 
   Personen, bei denen man wisse, dass sie sich nicht zur
Rechtsstaatlichkeit bekennen, seien "ausgeschlossen" worden, so Al
Rawi. So seien etwa der in Wien festgenommene Islamist Mohamed M.,
seine Frau und sein Vater nicht eingeladen gewesen, sagte der Wiener
SPÖ-Gemeinderat. Ziel der Gästeauswahl sei ein "möglichst breites
Spektrum "gewesen. Die Zugehörigkeit zur Religion allein habe aber
nicht ausgereicht, eingeladen worden seien Menschen, die eine
gesellschaftspolitischen Beitrag zur Integration und für die Gemeinde
leisten, wie etwa Jugend- und Frauenvertreter, Seelsorger, Vertreter
von Moscheen und Bildungseinrichtungen.
 
   Die Liste sei dem Bundeskanzleramt übermittelt worden und dieses
habe sie dem Innenministerium übergeben. Al Rawi betonte, dass die
Glaubensgemeinschaft als religiöse Organisation keinen Zugang zu
Daten des Innenministeriums oder der Staatsanwaltschaft habe. Er
verwies auch darauf, dass gegen alle Betroffenen die
Unschuldvermutung gelte und ortete eine Privatfehde eines
Journalisten. In dem Zeitungsbericht war davon die Rede, dass die
Staatsanwaltschaft gegen zwei Personen ermittle. Den Verdächtigen
sollen Spenden an Einrichtungen der Hamas transferiert haben.
 (Schluss) pm/bru/has
 
APA346    2007-12-04/13:17
 
 041317 Dez 07

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