Al-Rawi: "Widmungsoffensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe" Planungen für rund 10.000 Wohnungen

User Rating: 0 / 5

Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive
 

Vassilakou/Al-Rawi: "Widmungsoffensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe"
Planungen für rund 10.000 Wohnungen

Wien (OTS) - Die Wiener Stadtregierung hat sich zum Ziel gesetzt, ausreichend Wohnraum für ein leistbares Wien zu schaffen, Flächen für neue Arbeitsplätze zu sichern, weiterhin 50% der Stadtfläche als Freiraum zu erhalten und bis 2025 einen Anteil von 80% an umweltfreundlicher Mobilität zu erreichen. Nach diesen Vorgaben arbeitet die Stadt Wien auch bei der Planung neuer Stadtviertel.

"Es ist unsere Aufgabe, in der wachsenden Stadt genügend Raum für Wohnen und Arbeiten zu schaffen, damit dieser Raum leistbar bleibt. Besonders wichtige Entwicklungsgebiete sind jene entlang von hochrangigen öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben jetzt neue beziehungsweise vertiefende Planungen für Gebiete vorgenommen, die sich in unmittelbarer Nähe von U-Bahnen befinden. Insgesamt entsteht hier Raum für rund 10.000 Wohnungen", so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. "Die Verlängerung der U2 hat sich schon jetzt als wichtiger Motor für die Stadtentwicklung bewiesen. Hier ist viel Neues entstanden. Wir arbeiten daran, dass in direkter Nähe zur U-Bahn neue Wohnungen und Büros aber auch neue Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auch auf der sozialen Durchmischung", betont Gemeinderat und Stadtentwicklungssprecher der SPÖ Wien, Omar Al-Rawi.

Für folgende Gebiete wurden neue beziehungsweise vertiefende
Planungen durchgeführt:

Seeparkquartier Aspern
Hausfeld
Krieau
Umgebung Radstadion
Nordbahnhof
Muthgasse

Bei allen Planungen wird darauf geachtet, dass neue Stadtviertel nicht monofunktional sind, sondern dass an einem Ort gemischte Nutzungen entstehen. "Wir errichten keine reinen Wohnsiedlungen oder reine Büroviertel, sondern belebte Stadtteile mit allem was dazu gehört", sagt Vassilakou. Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit verbringen und soziale Infrastruktur - alles das wird in den neuen Stadtvierteln möglich sein. "Wien entwickelt sich so wieder ein Stück weit näher hin zu den Menschen und ihren vielfältigen sozialen Bedürfnissen", ergänzt Al-Rawi.

Auch auf ausreichend Frei- und Grünraum wird großen Wert gelegt. So wird zwischen den einzelnen Gebäuden viel Platz sein, damit lebenswerte Viertel entstehen, in denen man sich gerne aufhält. Um trotzdem genügend Flächen für Wohnen und Arbeiten zu schaffen, werden an manchen Orten - wie etwa am Nordbahnhof oder in Aspern - punktuell Hochhäuser entstehen.

Die neuen Stadtviertel sind bestens an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und beschreiten in vielen Bereichen ganz neue Wege in puncto Mobilität: Sie sind an der Oberfläche frei von motorisiertem Verkehr. Die Konzepte sehen vor, dass überwiegend an den Rändern der Viertel Sammelgaragen für BewohnerInnen und BesucherInnen entstehen. Die Vorteile: mehr Platz für großzügige Freiräume, weniger Lärm, weniger Abgase. Viele neue Verbindungen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen sorgen dafür, dass man in einem Viertel schnell von A nach B kommt.

0
0
0
s2sdefault