SP-Al-Rawi/Baxant/Wehsely: Interkonfessionelle Achse gegen Gewalt und Extremismus

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SP-Al-Rawi/Baxant/Wehsely: Interkonfessionelle Achse gegen Gewalt und


Datum/Zeit: 22.03 08:00

OTS011 5 II 0344 DS10001 22.Mär 12 

Kommunales/SPÖ/Wien-Klub/Europa/Religion/Zusammenleben 

SP-Al-Rawi/Baxant/Wehsely: Interkonfessionelle Achse gegen Gewalt und 
Extremismus 
Utl.: Gewalteskalationen in Norwegen, Belgien und Frankreich als 
Signal: Gewalt, Radikalismus und Rassismus sind abzulehnen = 

Wien (OTS/SPW-K) - Angesichts der dramatischen Ereignisse in der 
französischen Stadt Toulouse, bei der ein religiöser Extremist sieben 
Menschen getötet haben soll, zeigen sich die Wiener SP-Gemeinderäte 
Omar Al-Rawi und Peko Baxant sowie SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely 
bestürzt: "Toulouse liegt nicht in unmittelbarer Nähe Wiens, dennoch 
machen diese Vorfälle zutiefst betroffen. Die mit religiösem 
Fanatismus unterfütterten Anschläge sind ein klares Signal dafür, 
dass wir in einer Großstadt wie Wien, den interkonfessionellen Weg 
des Dialogs zwischen allen Religionen und der klaren Trennung von 
Kirche und Staat unbedingt weitergehen müssen." Von diesem Weg dürfe 
man sich auch nicht von extremistischen Wortmeldungen aus der Politik 
oder gewaltbereiten Religionsfanatikern abbringen lassen. Nur dann 
könne ein friedliches Zusammenleben gewährleistet werden. 

Die schrecklichen Gewalteskalationen der letzten Zeit in Norwegen, 
Belgien und nun Frankreich zeigen für die drei Wiener SP-Abgeordneten 
vor allem eines: eine starke Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, 
dass sie auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. "Wir dürfen uns 
nicht auseinander dividieren lassen. Denn das wäre gleichbedeutend 
damit, dass wir den Provokationen Einzelner nachgeben. Gewaltbereite 
Menschen oder jene, die zu Gewalt aufrufen, dürfen keine Chance 
haben", so Al-Rawi, Baxant und Wehsely unisono. 

SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely bezeichnet es als entscheidend, 
dies nicht nur immer wieder zu betonen, sondern es auch im Alltag zu 
leben: "Der Schulterschluss der Religionen sowie anderer nicht 
religiöser Weltanschauungen darf keine leere Worthülse sein." Baxant 
warnt davor, aufgrund der irren Taten einzelner Fanatiker, ganze 
Religionsgemeinschaften in Misskredit zu bringen: "Radikalisierung 
und Hetze sind abzulehnen. Sowohl im interreligiösen Dialog, als auch 
in der politischen Sprache." Dies trage nur zur Senkung von 
Hemmschwellen bei. SP-Gemeinderat Al-Rawi spricht sich für 
Solidarität mit allen Religionen aus und unterstreicht: "Uns eint, 
dass wir nicht wollen, dass die Demokratie ausgehöhlt und die starke 
Zivilgesellschaft in Wien unterminiert werden. Daher sind Gewalt, 
Radikalismus und Rassismus abzulehnen." Abschließend drücken die drei 
Wiener SP-Abgeordneten den Hinterbliebenen der Opfer in Frankreich 
ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

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