Lybien - Al-Rawi "Gewaltsame Reaktion durch nichts zu rechtfertigen"

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SP-Gemeinderat appelliert an Regierung und EU: "Einsatz für 
      Demokratie unterstützen"

 

Wien  - Besorgt und entsetzt über die Eskalation der Gewalt 
gegen friedlich für Demokratie und Reformen demonstrierende Menschen 
im Arabischen Raum, Nordafrika und dem Iran, zeigt sich der aus dem 
Irak stammende SP-Gemeinderat Omar Al-Rawi. "Leider werden die 
Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Libyen 
immer gewalttätiger. Diese gewaltsame Reaktion der Regierungen auf 
die Proteste ist entsetzlich und durch nichts zu rechtfertigen", 
betonte Al Rawi in der Nacht auf Dienstag in einer Aussendung und 
fordert ein sofortiges Ende der Gewalt. 
 
   Laut Meldungen der "Human Rights Watch" habe es am Montag allein 
in der Stadt Benghazi (Bengasi) 173 Tote gegeben, bedauerte der 
SP-Politiker. "Wir dürfen nun nicht wegsehen, sondern die Menschen in 
Ihrem Einsatz für Demokratie und soziale Reformen unterstützen und 
ihnen beistehen. Daher appelliere ich an die österreichische 
Bundesregierung und die EU, alles zu tun, um die Menschen zu 
schützen, die Zensur der Medien zu unterbinden und die Entwicklung 
der Demokratie in diesen Ländern mit allen Mitteln zu fördern", 
unterstrich Al Rawi.

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