Al-Rawi fordert Entschuldigung von FPÖ und BZÖ

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Entsetzt und schockiert weise ich Aussagen von Harald Vilimsky und Gerald Grosz auf das schärfste zurück, wonach Islamische Gebetshäuser als "Brutstätten des radikalen Islams" bzw. "Widerstandsnester einer demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Parallelgesellschaft" dargestellt und beschrieben werden.


Nach den schrecklichen Plakate „Wiener Blut", ist nun ein neuer Tiefpunkt der Rhetorik in der FPÖ / BZÖ Debatte eingelangt.


Gerade im Fastenmonat Ramadan den Muslimen auszurichten was man von ihren Gebetsräumen hält, ist ein Schlag ins Gesicht der in Österreich 500.000 lebenden Muslimminen und Muslime.


Die Fastenzeit hat für Muslime eine besondere Bedeutung.

Spiritualität, Hilfsbereitschaft, Solidarität, Nächstenliebe und Spendenbereitschaft sowie intensive Andacht und die innere Einkehr stehen im Mittelpunkt dieses Fastenmonats.


In den letzten Jahren haben Vereine und Moscheen diese Gelegenheit genutzt um Nachbarn und Freunde zum gemeinsamen „IFTAR / Fastenbrechen nach Einbruch der Dunkelheit" einzuladen.


Somit bietet der Ramadan die Gelegenheit das Miteinander auch über religiöse und ethnische Grenzen hinweg zu fördern und die gegenseitige Achtung zu stärken.

Dies ist ein guter Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen.


Anstatt mit solche Hetze und Pauschalierungen zu agieren, sollten diese Politiker endlich ihre Islamfeindliche Agitation einstellen und sich für die Entgleisungen entschuldigen.


Dipl.Ing. Omar Al-Rawi


Integrationsbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich

Zu Schakfeh: Al Rawi fordert Entschuldigung von FPÖ und BZÖ


Utl.: SP-Politiker und Islam-Funktionär: "Islamfeindliche Agitation

einstellen" - SP-Deutsch gegen "Hassprediger in FP-Zentrale" =


Wien (APA) - Der Integrationsbeauftragte der Islamischen

Glaubensgemeinschaft und Wiener SP-Abgeordnete Omar Al Rawi fordert

eine Entschuldigung von FPÖ und BZÖ. Diese hatten islamische

Gebetshäuser als "Brutstätten des radikalen Islams" bzw.

"Widerstandsnester" demokratiefeindlicher Parallelgesellschaften

bezeichnet. Damit sei "ein neuer Tiefpunkt" in der Debatte erreicht,

kritisierte Al Rawi gegenüber der APA: "Gerade im Fastenmonat Ramadan

den Muslimen auszurichten was man von ihren Gebetsräumen hält, ist

ein Schlag ins Gesicht der in Österreich 500.000 lebenden Musliminnen

und Muslime."

Gerade der Fastenmonat sei ein guter Anlass, miteinander ins

Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen, so Al Rawi: "Anstatt mit

solche Hetze und Pauschalierungen zu agieren, sollten diese Politiker

endlich ihre Islamfeindliche Agitation einstellen und sich für die

Entgleisungen entschuldigen."

Der Wiener SP-Landesparteisekretär Christian Deutsch kritisierte

auch die Forderung von FP-Generalsekretär Harald Vilimsky nach einem

"Zuwanderungsverbot" für Menschen aus dem islamischen Raum. "Wenn es

bei uns Hassprediger gibt, dann in Straches FPÖ-Parteizentrale", so

Deutsch in einer Aussendung. Mit derartigen "Verbalentgleisungen"

gefährde die FPÖ das internationale Ansehen Österreichs, den

Tourismusstandort "und das friedliche Zusammenleben bis hin zur

allgemeinen Sicherheit".

(Schluss) has

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