Wien bietet intelligente Mobilität!

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Wien (OTS/SPW-K) - "Wien bietet intelligente Mobilität!", sagt

SPÖ-Gemeinderat DI Omar Al-Rawi in der Rechnungsabschlussdebatte zur

Geschäftgruppe Verkehr und Stadtplanung. "Wien ist führend im

öffentlichen Verkehr, Wien radelt wieder, Wien baut einen neuen

Hauptbahnhof und Wien braucht eine Umfahrungsstraße. Wir verfolgen

ein Leitbild der intelligenten Mobilität." Die Nachhaltigkeit dieses

Zieles definiere sich durch drei Säulen, sagt Al-Rawi: soziale

Gerechtigkeit, zukunftsbeständige Wirtschaftssysteme und nachhaltige

Nutzung der natürlichen Umwelt.


Der motorisierte Individualverkehr konnte in den letzten Jahren

von 40 auf 32 Prozent reduziert werden. Ziel ist es bis 2020 eine

weitere Reduktion auf 25 Prozent zu erreichen - zugunsten des

öffentlichen Verkehrs, sowie des Rad- und FußgängerInnenverkehrs.

Bereits 2006 waren mehr WienerInnen mit den Öffis unterwegs, als mit

dem Auto. Innerstädtisch wird im Oktober 2010 durch die Verlängerung

der U2 bis zur Aspernstraße die dritte Ausbaustufe des U-Bahn-Netzes

abgeschlossen werden.



"Unser Ziel ist nach wie vor, Verkehrsvermeidung und

Verkehrsverlagerung. Vermeidung durch mobilitätssparende

Stadtentwicklung und Raumordnung. Hier kommt das Konzept der Stadt

der kurzen Wege zum Tragen, aber auch die Verlagerung vom

motorisierten Individualverkehr zum Öffentlichen Verkehr sowie zum

Rad und Fußgängerverkehr", sagt der SPÖ-Gemeinderat.



Für den Radverkehr ist ein Qualitätssprung gelungen. Für die

Herstellung von Hauptradwegen sowie Radwegen im Rahmen des

Lückenschlussprogramms wurden im Jahr 2009 wie auch schon in den

vorangegangenen Jahren wieder zahlreiche Radwegprojekte realisiert.



"Unser Ziel ist aber auch, eine nachhaltige, sichere Mobilität in

Wien zu gewährleisten. Für die Verbesserung der Mobilität für

Menschen mit besonderen Bedürfnissen wurden seitens der MA 28 im Jahr

2009 wieder umfangreiche bauliche Maßnahmen getroffen, wie

beispielsweise taktile Leitsysteme und Gehsteigabsenkungen", sagt

Al-Rawi



Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise habe die Stadt in der

Verkehrssicherheit nicht gespart, erklärt der SP-Politiker. Auch

wurden große Projekte im Tiefbau aber auch Straßenprojekte realisiert

bzw. in Angriff genommen.



Ziel der MA 29 - Brückenbau und Grundbau, ist die Erhaltung des

anschaulichen Stadtbildes, der Erhaltungszustand der Verkehrsbauwerke

und die Umsetzung der Maßnahmen des Masterplan Verkehr. "Durch die

vielen realisierten Maßnahmen im Jahr 2009 ist eine substanzielle

Verbesserung im Wiener Straßennetz erfolgt. Diese ist allen

Benutzergruppen, insbesondere FußgängerInnen, RadfahrerInnen,

Personen mit besonderen Bedürfnissen sowie NutzerInnen öffentlicher

Verkehrsmittel und natürlich auch AutofahrerInnen zu Gute gekommen",

sagt Al-Rawi.



Die Parkraumbewirtschaftung sei ein intelligentes und wirksames

Instrument zur Verteilung der knappen Stellplätze und zur Reduktion

des Autoverkehrs. "Das klare Ergebnis bei der Volksbefragung hat es

auch eindeutig gezeigt, dass hier dieses System jenem der City Maut

bevorzugt wird", sagt der SP-Gemeinderat.



"Die konsequente Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogramms hat

dazu geführt, dass die Unfallzahlen in Wien laufend zurückgehen. In

keiner Großstadt Europas passieren in Relation zur Bevölkerung

weniger Verkehrsunfälle. Trotzdem ist jeder Unfall einer zuviel",

sagt Al-Rawi. Im Bereich Verkehr werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt:

Entschärfung von Unfallhäufungsstellen, 30 neue Schulwegpläne

gemeinsam mit der AUVA, Überprüfung sämtlicher Ampelschaltungen in

Wien auf fußgängerfreundliche Grünphasen, präventive bauliche

Maßnahmen und Bodenmarkierungen, Verkehrsberuhigung durch

Wohnstraßen, Tempo 30- Zonen und Fußgängerzonen. Die

Verkehrsüberwachung in Kooperation mit der Wiener Polizei

funktioniere großartig, sagt Al-Rawi.

(Schluss)

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