Islamfeindlichkeit und Rassismus dürfen nicht salonfähig werden

User Rating: 0 / 5

Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive
 

Pressemeldung des SPÖ-Klubs im Wr. Rathaus:

 

Anti-Islam Demo - SP Yilmaz und SP Al-Rawi: "Islamfeindlichkeit und


Rassismus dürfen nicht salonfähig werden"


Datum/Zeit: 14.05.2009

Anti-Islam Demo - SP Yilmaz und SP Al-Rawi: "Islamfeindlichkeit und

Rassismus dürfen nicht salonfähig werden" =

Wien (SPW-K) - "Islamfeindlichkeit darf nicht salonfähig werden.

Wir verurteilen alle Formen von Rassismus und Islamfeindlichkeit und

Begrüßen ausdrücklich den Aufruf der SJ zu einer Gegendemonstration",

erklären die Integrationssprecherin der SPÖ-Wien, Gemeinderätin

Nurten Yilmaz und der SP-Gemeinderat Omar Al-Rawi angesichts der

Debatte im Vorfeld der Demonstration im Zusammenhang mit dem

islamischen Kulturzentrum Dammstraße. "Leider nehmen die

Organisatoren der Demonstration offenbar bewusst in Kauf, gemeinsam

mit Neonazis und mit Politikern, die diesem Gedankengut nahe stehen

zu marschieren. Berechtigte Anliegen von Anrainern werden so

vorsätzlich missbraucht!", sagt Integrationssprecherin Yilmaz.

2007 wurden Parolen wie "Hier marschiert der nationale Widerstand"

skandiert und mit Sprechchören das Anzünden eines Moschee-Modells

verlangt. Das hat damals weder FPÖ-Chef Strache noch die

Organisatoren der Demonstration gestört. "Diese Vorgehensweise hat

ganz klar gezeigt: die Anliegen der Anrainer sind Strache und den

Organisatoren vollkommen egal - ihnen geht es einzig und alleine um

Hass und Hetze", sagt Gemeinderat Al-Rawi. Positiv bewertet er

hingegen den Meinungsumschwung der ÖVP: 2007 hat VP-Gemeinderat

Aigner vehement gegen den Ausbau des Kulturzentrums in der Dammstraße

agiert. Heute sieht VP-Stadträtin Leeb ein solches als eine Chance

Trennendes zu überwinden.

Wien setzt bei der Integration erfolgreich auf ein Miteinander,

erklärt Integrationssprecherin Yilmaz. Im Zentrum der Wiener

Integrationspolitik steht die Förderung des Zusammenlebens in dieser

Stadt. Grundvoraussetzung dafür sind selbstverständlich eine

gemeinsame Sprache, Spielregeln die für alle gleichermaßen gelten und

gegenseitiger Respekt.

(Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS289 2009-05-14/15:15

141515 Mai 09

0
0
0
s2sdefault