Schmierereien in Mauthausen

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Schmierereien in Mauthausen zeigen Geistesverwandtschaft von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

Die rassistische Beschmierung am KZ Mauthausen sollte als Reaktion mehr als nur eine klare Verurteilung seitens der Politik und Zivilgesellschaft hervorbringen.

Von der Wortwahl bis zur Ausführung zeigt sich hier eine Dimension von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, die auf einen hohen Grad von Organisiertheit schließen lässt. Es erscheint dringend geboten, solche erschreckenden Signale sehr ernst zu nehmen und nachhaltige Schritte der Bewusstseinsbildung und Aufklärung zu setzen. Schließlich wird hier auch deutlich, dass Antisemitismus und Hetze gegen Muslime in direkter Geistesverwandtschaft stehen. Gerade angesichts mancher Debatten der vergangenen Wochen muss klar werden, dass beide Phänomene nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Ganz im Gegenteil sind Parallelen aufzuzeigen und der interreligiöse und interkulturelle Dialog wie die Rassismusforschung auch in der öffentlichen Wahrnehmung zu forcieren.


Carla Amina Baghajati

Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich

www.derislam.at

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