Al-Rawi: Vergleich mit Westenthaler/BZÖ, Spende an Kinderchor Hilal

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Al-Rawi: Vergleich mit Westenthaler/BZÖ, Spende an Kinderchor Hilal


Datum/Zeit: 30.08 12:57

OTS180 5 II 0295 DSW0003 30.Aug 07

SPÖ/Wien/Al-Rawi/Westenthaler/Vergleich

Al-Rawi: Vergleich mit Westenthaler/BZÖ, Spende an Kinderchor Hilal

(dt.: Halbmond)

Utl.: Causa "Halbmonde statt Gipfelkreuze": Westenthaler/BZÖ müssen

für Projekte der Islamischen Glaubensgemeinschaft spenden =

Wien (SPW) - Von einem geschlossenen Vergleich mit BZÖ-Obmann

Peter Westenthaler vor dem Handelsgericht Wien berichtete am

Donnerstag der Wiener SPÖ-Gemeinderat und Integrationsbeauftragte der

Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich Omar Al-Rawi dem

Pressedienst der SPÖ Wien. Die rechtsgültigen Unterschriften seien am

Donnerstag Vormittag vor dem Handelsgericht Wien erfolgt.

Westenthaler und das BZÖ verpflichten sich demzufolge "die

Verbreitung der Behauptung, der Kläger (Anm.: Omar Al-Rawi) hätte die

Anbringung von Halbmonden statt Gipfelkreuzen auf österreichischem

Berggipfeln gefordert sowie gleichartiger kreditschädigender

Tatsachenbehauptungen ab sofort zu unterlassen". Unter anderem müssen

Westenthaler und BZÖ Al-Rawi laut Vergleich nun 3.000 Euro mit der

Widmung "Spende für Jugend- und Sozialprojekte der Islamischen

Glaubensgemeinschaft" zukommen lassen. In diesem Zusammenhang

kündigte der Wiener SPÖ-Gemeinderat an, dass nach erfolgter

Überweisung ein Teil dieses Betrages an den islamischen Kinderchor

Hilal (dt.: Halbmond) gehen wird.****

Den Vergleich nahm Al-Rawi für ein Plädoyer zum Anlass, dass

"endlich Schluss mit dem Schüren von Ressentiments gegenüber

muslimischen Mitmenschen sein" müsse. Dabei sprach er auch die jüngst

vom Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider angezettelte und nun von

Westenthaler fortgeführte "Moscheen-Debatte" an: "Eine rein

populistisch motivierte Pseudo-Diskussion, die nichts anderes zum

Ziel hat, als Vorurteile zu schüren und Menschen gegeneinander

auszuspielen", so der Befund von Al-Rawi, der dieses irrationale

Verhalten der BZÖ-Politiker aufs Schärfste verurteilte.

Im Endeffekt habe, so Al-Rawi, der erfolgte Vergleich mit

Westenthaler und BZÖ nun gezeigt, dass "man mit menschenverachtender

Aufhusserei ohnedies nicht weit kommt": "Die Menschen interessiert

dieses Auseinanderdividieren nicht, sie wollen ein gemeinsames

harmonisches Zusammenleben und dafür werde ich mich auch in Zukunft

mit aller Vehemenz einsetzen", schloss Al-Rawi. (Schluss) ah

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