Al Rawi und Yilmaz: "Wiener Landtag verurteilt die politische Hetze gegen den Islam!"

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SP-Yilmaz und SP-Al Rawi: "Wiener Landtag verurteilt die politische


Datum/Zeit: 23.01 12:08

OTS119 5 II 0257 DS10004 23.Jän 08


Kommunales/SPÖ/Wien-Klub/Islam


SP-Yilmaz und SP-Al Rawi: "Wiener Landtag verurteilt die politische

Hetze gegen den Islam!" 


Wien (SPW-K) - In einem gemeinsamen Antrag im Wiener Landtag heute

Mittwoch sprechen sich SPÖ und Grüne "schärftens gegen Antislam- und

Minderheitenhetze, Antisemitismus und Rassismus - sowohl in

Gesellschaft als auch als "Mittel" der Politik" aus. "Im Grazer

Gemeinderatswahlkampf hat die FPÖ erneut durch unqualifizierte

Äußerungen und Islamfeindlichkeit versucht, mit hetzerischen Tönen

auf Stimmenfang zu gehen", betonen dazu die SP-Landtagsabgeordneten

Nurten Yilmaz und Omar Al Rawi. "Politische Auseinandersetzungen auf

solch tiefem Niveau sind nicht im Interesse und der Tradition des

Friedens und der Sicherheit unseres Landes."


Besonders Wien könne stolz sein, dass es nationalistische und

rassistische Strömungen vergangener Zeiten überwunden habe, betonen

Yilmaz und Al Rawi. "Durch eine Politik des Miteinander und der

Integration und auch durch einen Dialog der Religionen ist es

gelungen, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft,

Kultur und Religion friedlich zu gestalten. Wien ist deshalb heute

ein Ort, wo religiöse und soziale Konflikte nicht in gewalttätiger,

sondern demokratischer, rechtsstaatlicher, zivilisierter Weise

ausgetragen werden!"


Wer sich zur Integration bekenne, müsse sich auch dazu bekennen,

"dass dies bedeutet, einander zu respektieren, einander zu verstehen,

Chancen zu geben und vor allem sich zu unseren demokratischen Werten

zu bekennen", so die beiden SP-Politiker. "Integration heißt auch,

gegen gesellschaftliche Abschottungstendenzen aufzutreten und nicht

Menschen in Ghettos zu drängen. Alle haben ihren Beitrag zu leisten,

dass sich gegenseitiges Misstrauen als unbegründet erweist, dass das

Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen konfliktfrei

möglich ist!" (Schluss)

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