Pro israelische Lobbyisten missbrauchen Islamdebatte für ihre propagandistischen Zwecke!

User Rating: 0 / 5

Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive
 

Pro israelische Lobbyisten missbrauchen Islamdebatte für ihre propagandistischen Zwecke!

Der Wiener Gemeinderat und Vorstandsmitglied der „Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen“ (GÖAB) Dipl.Ing. Omar Al Rawi war in den letzten Wochen Opfer gezielter polemischer und diffamierender Angriffe, die zunächst vor allem im Zusammenhang mit der Debatte um den Entwurf für ein Neues Islamgesetz standen. Eine Diskussion über eine zeitgemäße Interpretation des Islam, vor allem auch dessen Stellung in Europa, ist äußerst wichtig, es sollten jedoch gewisse Mindeststandards an Grundlagenwissen und Fairness eingehalten werden, erklärte der Generalsekretär der GÖAB Fritz Edlinger in einer heute veröffentlichten Erklärung.

Zuletzt ist auch immer mehr zutage getreten, dass es manchen Diskutanten kaum um den Islam und dessen Positionierung in einer demokratischen westlichen Gesellschaft gehe sondern um gänzlich andere Themen. In einer vom Präsidenten der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft, dem ehemaligen Bezirksvorsteher des Ersten Wiener Gemeindebezirkes Richard Schmitz, veröffentlichten Stellungnahme ist dessen Absicht klar erkennbar: Altbekannte Vorwürfe des Antisemitimus werden hier hervorgeholt, um die jüngste Kritik an den Aggressionen Israels gegen die Menschen im Gazstreifen, welche mehr als 2.205 Todesopfer, darunter 521 Kinder und 283 Frauen, gefordert haben und die gesamte Infrastruktur des Gazastreifens, darunter auch zahlreiche Einrichtungen der Vereinten Nationen und viele mit europäischen Steuermillionen finanzierte soziale und andere Einrichtungen vernichtet haben, abzuschwächen. Diese jüngste Militäraktion gegen Gaza, übrigens die dritte innerhalb von sechs Jahren, hat weltweite Empörung hervorgerufen. Selbst der engste Unterstützer Israels, die Vereinigten Staaten von Amerika, haben sich zu einer scharfen Verurteilung der Gewaltorgie seitens der israelischen Armee gegenüber den Menschen in Gaza bemüßigt gefühlt. Israel ist daher völlig zurecht starker Kritik ausgesetzt. Israel und seine weltweiten Lobbyisten sind nun bemüht, von den Verbrechen Israels abzulenken und die Aufmerksamkeit auf andere Themen zu lenken sowie auch bekannte Kritiker der seit vielen Jahrzehnten ungehemmten israelischen Aggressionspolitik persönlich anzugreifen und zu diffamieren.

Der GÖAB-Generalsekretär weist die Angriffe von Hern Präsidenten Richard Schmitz an GR Omar Al Rawi schärfstens zurück. Statt bedingungslose Solidarität mit dem notorischen Rechtsbrecher Israel zum Ausdruck zu bringen und Kritiker dieser Politik zu diffamieren, sollten wahre Freunde Israels wie Herr Schmitz sich lieber selbstkritisch mit den äußerst bedrohlichen Entwicklungen in Israel befassen, damit hätte er genug zu tun. Die Debatte um die moderen und zeitgemäße Interpretation und Organisation des Islam sollte er getrost jenen überlassen, welche davon etwas verstehen, schloß Fritz Edlinger seine Stellungnahme.

(2.947 Zeichen)

Wien, 31.10.2014

0
0
0
s2sdefault