Wiener SPÖ-Blutspendeaktion: "Wiener Blut - Vielfalt tut gut"

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Wiener SPÖ-Blutspendeaktion: "Wiener Blut - Vielfalt tut gut"


Datum/Zeit: 24.08 16:00

OTS211 5 II 0477 DSW0007 24.Aug 10

SPÖ/Wien/FPÖ/Aktion/Integration

Wiener SPÖ-Blutspendeaktion: "Wiener Blut - Vielfalt tut gut" =

Wien (OTS/SPW) - Mit dem Ziel, ein sichtbares Zeichen gegen die

Hetzpolitik von Strache und der FPÖ zu setzen, trafen sich am

Dienstag Nachmittag Wiener SPÖ-KandidatInnen mit

Migrationshintergrund unter dem Motto "Wiener Blut - Vielfalt tut

gut" zum gemeinsamen Blutspenden in der Wiener Blutspendezentrale des

Roten Kreuzes.****

Die aktuelle Plakat-Kampagne der FPÖ könnte deutlicher nicht sein:

Wenn Strache das "Wiener Blut" schützen will, dann ist das Rassismus

pur. Er hat damit erreicht, was er bezweckt hatte: Er wird in

einschlägigen Foren aufs Ekelhafteste bejubelt. FPÖ-Generalsekretär

Vilimsky forderte sogar ein generelles "Zuwanderungsverbot für alle

Menschen aus dem islamischen Raum" und bezeichnete Moscheen als

"Brutstätten des radikalen Islams". Das sind Verbalentgleisungen der

schäbigsten Art, mit denen die FPÖ bewusst das friedliche

Zusammenleben der Menschen schädigen will. Dieser menschenverachtende

Politikstil ist aufs Schärfste zurückzuweisen!

Die Wiener SPÖ steht für eine Politik des Miteinanders und das zeigt

sie symbolisch auch mit der Aktion "Wiener Blut - Vielfalt tut gut".

"Die Islamfeindlichen Aussagen verurteilen wir auf das Schärfste!",

betonen Gemeinderat Omar Al Rawi und Gemeinderätin Nurten Yilmaz.

"Gerade im Fastenmonat Ramadan den rund 500.000 in Österreich

lebenden Musliminnen und Muslimen auszurichten, was man von ihren

Gebetsräumen hält, ist ein Schlag in deren Gesicht", stellen die

beiden unisono fest. "Die Fastenzeit hat für Musliminnen und Muslime

eine besondere Bedeutung. Spiritualität, Hilfsbereitschaft,

Solidarität, Nächstenliebe und Spendenbereitschaft sowie intensive

Andacht und die innere Einkehr stehen im Mittelpunkt. Vereine und

Moscheen nutzen auch diese Gelegenheit, um Nachbarn und Freunde zum

gemeinsamen 'IFTAR/ Fastenbrechen nach Einbruch der Dunkelheit'

einzuladen", informieren die beiden. "Während Strache hetzt, bauen

andere Barrieren ab. Die FPÖ-Politiker von Strache abwärts sollten

sich durchwegs schämen!", so Al Rawi und Yilmaz.

"Die wahren Hassprediger befinden sich in der FPÖ-Zentrale. Ihre

Politik ist einzig darauf abgestellt, das Ego von Herrn Strache zu

befriedigen. Verantwortungsbewusstsein und Rückgrat sind ihm völlig

fremd. Dieser Menschenverachtung schieben wir einen Riegel vor. Die

Wiener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten lassen nicht zu, dass

Strache friedlich zusammenlebende Menschen hemmungslos gegeneinander

aufhetzt. Wir treten mit aller Schärfe gegen diese ekelhafte

Geisteshaltung auf!", stellt Gemeinderat Peko Baxant klar.

Mit der Blutspendeaktion machte die Wiener SPÖ auch auf eine weitere

Tatsache aufmerksam: "Rund ein Drittel der Beschäftigten im Wiener

Gesundheits- und Pflegesystem hat Migrationshintergrund. In den

körperlich besonders anstrengenden Bereichen Langzeitpflege und

Geriatrie liegt dieser Anteil sogar bei fast zwei Drittel",

informiert Gemeinderätin Anica Matzka-Dojder. "In den unzähligen

multikulturellen Pflege-Teams wird eine hohe Kooperations- und

Kommunikationsfähigkeit gelebt. Die Gruppe der Pflegepersonen ist ein

erfolgreich gelebtes Beispiel dafür, wie ein funktionierendes

Zusammenleben und Miteinander stattfinden kann. Ohne diese Menschen

würde unser System zusammenbrechen. Ein Risiko, dass Strache offenbar

in Kauf nimmt!", kritisiert sie scharf.

"Wir alle sind WienerInnen und das kann uns auch kein Aufhetzer

absprechen!", so der gemeinsame Tenor der Wiener SPÖ-Kandidatinnen

und -Kandidaten. (Schluss) ah

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