IKG will Rücktritt von Omar Al-Rawi

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"Die Presse" vom 14.07.2010                               Seite: 10

Ressort: Chronik

Österreich, Abend, Österreich, Morgen

Nahostkonflikt

IKG will Rücktritt von Omar Al-Rawi

WIEN (red.). Omar Al-Rawi soll sich aus dem politischen Leben zurückziehen - diese Forderung stellt die Israelitische Kultusgemeinde (IKG). Sie wirft dem SP-Politiker und Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) vor, nach der Stürmung eines Hilfstransports für den Gazastreifen durch die israelische Armee den Wiener Gemeinderat zu einer Resolution gegen Israel verleitet zu haben. Ein Grund: Mit an Bord waren auch Aktivisten der "Internationalen Humanitären Hilfsorganisation" (IHH), die das deutsche Innenministerium wegen Unterstützung der Hamas verboten hat.

Der angegriffene Al-Rawi spricht von einer "hetzerischen Politik" der IKG und einer Beleidigung gewählter Volksvertreter, da die IKG den Gemeinderat als "uninformiert" bezeichnete. Auch den deutschen Bundestag, der einstimmig die Aufhebung der israelischen Gazablockade gefordert hat, habe er dazu nicht "verleiten" müssen.

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