Empärung Uber Sreaches Islamhetze

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Omar Al-Rawi (SPÖ-Gemeinderat in Wien)
NEWS.at:
 Wie beurteilen Sie die aktuelle Debatte um Minarette und die Islamhetze der FPÖ? 

Al-Rawi: Die Diskussion um Minarette ist eine scheinheilige, nicht einmal ein Prozent der Moscheen in Österreich haben Minarette. Der Vorfall in der Parteiakademie zeigt jedenfalls, dass das Programm der FPÖ ausschließlich aus Islamhetze besteht. Sie bedient Ressentiments, arbeitet mit Klischees und instrumentalisiert die Ängste der Menschen, die durch die aktuelle Wirtschaftskrise zusätzlich verunsichert sind. Eine ernsthafte Debatte um Integration findet nicht statt.

NEWS.at: Was kann dagegen von Seiten der Politik unternommen werden? 

Al-Rawi: Vielleicht ergibt sich daraus eine Gelegenheit, über die Ängste der Menschen ernsthaft zu debattieren. Die Herausforderungen der nächsten Zeit sind Bildung, sichere Arbeitsplätze oder die Pensionssicherung. Diese wahren Probleme der Menschen auf Zuwanderung zu reduzieren, halte ich für falsch. Die Vorfälle in der FP-Akademie sind ein Fall für den Staatsanwalt. Steuergelder dürfen auf keinen Fall für solche Hetzprogramme verwendet werden. Eigentlich müsste man diese Gelder zurückfordern und genau hinsehen, wofür sie tatsächlich verwendet werden.

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