EU-Regionen brechen Lanze für die Bahn

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"WirtschaftsBlatt" Nr. 3466/09 vom 13.10.2009             Seite: 24

Ressort: Businesstalk

Von: Sabine Berger

Lobbying: EU-Abgeordnete lädt Landesvertreter ins Brüsseler Parlament

EU-Regionen brechen Lanze für die Bahn

Brüssel. 14 europäische Regionen machen sich dafür stark, dass der Ausbau der Bahnverbindung zwischen dem baltischen Meer und der Adria gänzlich als "vorrangiges" EU-Vorhaben eingestuft wird. Derzeit betrachtet die EU nur die Strecke von Danzig nach Wien als "prioritär". Die Regionalvertreter haben ihrer Forderung bei einer Veranstaltung im EU-Parlament Nachdruck verliehen. Ein Gast sollte sich besonders angesprochen fühlen: Verkehrskommissar Antonio Tajani.

"Bis zu 200 Millionen € an EU-Förderungen für Österreich wären möglich, wenn der Baltisch-Adriatische Korridor auf gesamter Länge als prioritäres EU-Projekt beschlossen würde. Das käme vor allem der Realisierung des Koralm- und des Semmeringbasistunnels zugute", sagt EU-Abgeordnete und Gastgeberin Hella Ranner (ÖVP). Laut dem steirischen Landeshauptmann Franz Voves steht ein zusätzliches Wirtschaftswachstum von "150 Millionen € für unsere Region" auf dem Spiel. Und sein Kärntner Kollege Gerhard Dörfler verlieh mit Hinblick auf den Streckenverlauf seiner Hoffnung Ausdruck, dass "das, was in Danzig startet, in Bologna gut gefinished wird". Weiters aus Österreich angereist: Die Landesrätinnen Johanna Mikl-Leitner (NÖ) und Kristina Edlinger-Ploder (Steiermark) sowie der Wiener Gemeinderat Omar Al-Rawi. An der Veranstaltung nahmen weiters u. a. teil: Die EU-Abgeordneten Othmar Karas und Jörg Leichtfried sowie Brian Simpson, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Parlament.


Bild: Lobbyieren für den Baltisch-Adriatischen Korridor: Dörfler, Mikl-Leitner, Al-Rawi, Ranner, Edlinger-Ploder und Voves

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