Muslim-Appell an den Irak

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Muslim-Appell an den Irak

 
Omar al-Rawi. Foto: apa

Sorge über Gewalt gegen Christen.

Wien. Die islamischen Verbände und Vereine Österreich haben sich besorgt über Gewalt an Christen im Norden des Irak gezeigt.
In einer von Omar Al-Rawi, dem Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubengemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), übermittelten Erklärung heißt es unter anderem: "Es war und ist die Pflicht der Muslime nicht nur in Friedenszeiten Toleranz und Respekt mit den religiösen Minderheiten zu leben, sondern auch für deren Schutz zu sorgen und ihre Religions- und Gewissensfreiheit zu garantieren", heißt es weiter in der Stellungnahme, die die Angriffe in Mosul scharf verurteilt. Die irakische Regierung wird aufgefordert, endlich für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen.
Erfreut zeigte sich die IGGiÖ in einer weiteren Stellungnahme über die Freilassung der beiden Sahara-Geiseln. Gleichzeitig bitte man aber um eine Differenzierung zwischen islamischen Extremisten und Muslimen in Österreich. Die Entführer hätten nicht islamisch gehandelt.
Printausgabe vom Mittwoch, 05. November 2008

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