Woher die Vorwürfe stammen und wie es zu Rechenfehlern kommt

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Islam

Woher die Vorwürfe stammen und wie es zu Rechenfehlern kommt

Mohammed habe den Koran in "epileptischen Anfällen" verfasst, er sei "im heutigen System ein Kinderschänder", weil er eine Sechsjährige geheiratet habe. So sprach die FPÖ-Spitzenkandidatin bei der Grazer Gemeinderatswahl, Susanne Winter.

Religionsunkundige fragen sich: Wie kommt Frau Winter darauf? Omar Al-Rawi, Integrationsbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft, versucht Antwort zu geben: "Weggefährten haben oft versucht zu beschreiben, wie sich der Prophet verhalten hat, als er die Offenbarung empfangen hat." Glaube man den Weggefährten, hätten die Anstrengungen Mohammed physisch gezeichnet - "und das hat Skeptiker zu der Annahme verleitet, der Prophet habe an Epilepsie gelitten".

Bei der Hochzeit warnt Al-Rawi vor einem Rechenfehler: "Als die beiden geheiratet haben, war der Prophet 52 und Aischa 18." Wie kommt es zu der Behauptung, er habe eine Sechs- bis Achtjährige geheiratet? "Aischa wurde sechs Jahre bevor Mohammed Prophet wurde geboren - also in seinem 34. Lebensjahr. In alten Überlieferungen heißt es, sie wurde sechs Jahre vor der Hedschra (Auswanderung nach Medina) geboren."

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