OIER 60 Year Celebration

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OIER 60 Year Celebration

Grußworte von Dipl.-Ing. Omar Al-Rawi Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat der Stadt Wien in Vertretung des Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien Dr. Michael Häupl.


Wien darf sich in vielerlei Hinsicht glücklich schätzen. Unsere Region zählt zu den reichsten in Europa und die positive wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre schlägt sich in eindeutigen Zahlen nieder. 
Mehr als 50 Prozent aller in Österreich neu gegründeten Unternehmen entschieden sich im Jahr 2007 für den Wirtschaftsstandort Wien, der durch gezielte Förder- und Innovationspolitik vor allem auch für internationale Konzerne ein Magnet geworden ist. 115 weltweit agierende Unternehmen haben sich im vergangenen Jahr in der österreichischen Bundeshauptstadt angesiedelt, das übertrifft die schon 2006 erfreuliche Bilanz nochmals um 55 Prozent. 
Die Gründe dafür sind einerseits die Lage Wiens im Herzen des neuen,  gewachsenen Europas und andererseits die – sehr bewusst geförderten – "weichen" und "harten" Faktoren des Wirtschaftsstandortes Wien. 
Höchste  Lebensqualität, einzigartige Umweltbedingungen, die große Sicherheit und die kulturelle Vielfalt verbinden sich in der Donaumetropole mit einem besonderen Ausbildungsstandard der Arbeitskräfte und einer speziellen Förderpolitik, die sowohl Wirtschaftstreibende als auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer berücksichtigt. 
Mit dem Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) hat die Stadt Wien eine Institution geschaffen, die seit 1982 in die Bereiche monetäre Förderungen, Immobilienentwicklung, Kompetenzzentren und Clustermanagement investiert. Jeder investierte Euro in die Wirtschaftsförderung kommt dabei mindestens achtfach zurück – ein durchaus erwünschter Effekt für alle Beteiligten. Das Zentrum für Innovation und Technologie (ZIT) fördert speziell Unternehmen der Zukunft mit Ideen im Bereich Forschung und Entwicklung, der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds leistet unverzichtbare Arbeit unter anderem in der Vernetzung der universitären und der betrieblichen Forschung sowie ihrer Förderung. Nicht zuletzt sorgen Einrichtungen wie etwa der Wiener Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnen-Förderungsfonds (WAFF) dafür, dass Menschen während ihrer Berufslaufbahn und nicht erst im Falle von Arbeitslosigkeit spezielle Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen ergreifen. So profitiert der Arbeitsmarkt von gezielt geschulten Arbeitskräften und der einzelne ist besser in seinem Job verankert, was die Zufriedenheit und das individuelle Sicherheitsgefühl steigert.  


Die internationale Mercer Studie bescheinigt Wien Jahr für Jahr einen Spitzenplatz im Bereich der Lebensqualität. Diese hohe Lebensqualität muss man sich – das soll ehrlich gesagt sein – auch leisten können und wollen. Der wirtschaftliche Erfolg ist daher ein Garant dafür, dass Wien eine lebenswerte Stadt bleibt und auch in Zukunft den Menschen, die hier wohnen und arbeiten, ebenso wie unseren Gästen ein optimales Heimatgefühl geben kann. 

Allein als Kongress- und Messestadt ist Wien mit 2.764 Veranstaltungen im Jahr 2007 Weltmeister – diese Beliebtheit ist für uns Lob und Auftrag zugleich. Wir werden daher weiterhin mit spezifischen Wirtschaftsprogrammen, aber auch durch die Förderung des sozialen Zusammenhaltes in unserer Gesellschaft darauf achten, dass Wien seine ganz besondere Atmosphäre, die Chancenvielfalt und seinen ebenso liebenswerten wie zielstrebigen Charakter beibehält. Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass das vernünftige Gleichgewicht von Ökonomie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit die Grundlage dafür liefert, dass eine Region sich in allen Bereichen optimal entfalten kann – und in ihr die Menschen, um die es uns geht.

Wir leben in einer Zeit mit großen Herausforderungen. Europäische Integration, Globalisierung, demographische Herausforderungen, Zuwanderung, Umweltprobleme, hohe Energiepreise, alles Dinge die innovative Kräfte und Fachleute brauchen, welche diese raschen Prozesse weltweiter ökonomischer Veränderungen, erkennen, und Lösungen erarbeiten.

Die Organisation für internationale Beziehungen bietet so eine Form, in der sich die Politik, die Wissenschaft und die Wirtschaft mit Themen der Gegenwart und der Zukunft beschäftigen. Daher möchte ich im Namen der Stadt Wien meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen. Wien ist auch nicht zuletzt durch nachhaltige Organisationen wie die OIER, die ihr 60 jähriges Jubiläum feiert, ein Stück reicher geworden.                     

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